Sommer-Aktionstage

Sommer-Aktionstage 2020

Ziel war es, Kunden in Laufen und Oberndorf zu mehr regionalem Kaufinteresse zu motivieren: Vor diesem Hintergrund bewerten Geschäfte und Gewerbetreibende unsere Sommer-Aktionstage am 6. und 7. Juli 2020 in einer abschließenden Umfrage als sehr erfolgreich.

 

Zwei Tage lang konnten Kunden und Interessierte von grenzenlos guten Angeboten in über 40 Mitgliedsbetrieben beiderseits der Salzach profitieren. Gleichzeitig waren die L&O-Sommer-Aktionstage eine wertvolle Alternative zum Peter-und-Paul-Markt, der dieses Jahr Corona-bedingt ausgefallen war. Aufgrund des positiven Feedbacks sowohl seitens der Betriebe als auch der Kunden wird diese Aktion sicher nicht die letzte ihrer Art bleiben.
Wir freuen uns schon darauf, weitere grenzübergreifende Projekte mit unseren Mitgliedsbetrieben zu realisieren und blieben unserem Motto treu: #kaufregional


Nachhaltige Geschenkidee: Europataler stiften regionalen Mehrwert.

Nachhaltige Geschenkidee: Europataler stiften regionalen Mehrwert.

Alle Jahre wieder – beginnt schon im Oktober. Für alle, die bereits nach Weihnachtsgeschenken suchen, bietet die Wirtschaftsplattform Laufen-Oberndorf die sogenannten Europataler. Die Münzen werden in beiden Städten als Zahlungsmittel in den Mitgliedsbetrieben akzeptiert.

Mit den Europatalern bietet die Wirtschaftsplattform Laufen-Oberndorf Bürgern und Gästen einen Mehrwert und stärkt zugleich den Betriebsstandort. Die Münzen können in allen vier Banken in Oberndorf gekauft werden und sind stilvoll in einem blauen Etui verpackt. Der Beschenkte kann sie nach Lust und Laune in einem der vielen Mitgliedsbetriebe als Zahlungsmittel einsetzen.

Geschenk aus der Region für die Region

„Mit dem Europataler stiften wir bzw. alle Schenkenden einen dreifachen Mehrwert. Einerseits laden wir mit unserem Zahlungsmittel ein, bewußt regional, vor Ort, direkt bei einem unserer Mitgliedsbetriebe zu kaufen. Zugleich unterstützen die Schenkenden und die Beschenkten direkt unsere lokalen Unternehmen und damit unseren Wirtschaftsstandort. Und gemeinsam tragen wir alle dazu bei, unseren Wirtschafts- und Lebensraum weiterzuentwickeln.“ sagt Gertraud Schnaitl, Obfrau Werbegemeinschaft Oberndorf.

Perfektes Weihnachtsgeschenk für Kunden und Firmen

Auch in Laufen zeigt man sich von den Europatalern überzeugt. „Besonders als Weihnachtsgeschenk für Firmen, die eine nachhaltige Geschenkidee mit Mehrwert für ihre Kunden und Geschäftspartner suchen, eignen sich die Europataler hervorragend. Sie sind gerade für Weihnachten aber auch für jeden anderen Anlass eine passende Aufmerksamkeit.“ meint Klaus Pöhlmann, Erster Vorstand Laufen Aktiv e.V.

Ausgabestellen der Europataler in Oberndorf

  • HYPO Salzburg
    Brückenstraße 8,
    5110 Oberndorf bei Salzburg
  • Raiffeisenverband Salzburg
    Brückenstraße 1,
    5110 Oberndorf bei Salzburg
  • Salzburger Sparkasse Bank AG
    Salzburger Str. 36,
    5110 Oberndorf bei Salzburg
  • Volksbank Oberndorf
    Brückenstraße 10,
    5110 Oberndorf bei Salzburg


Einkaufsreise: "In 6 Tagen SO VIEL SO NAH!"

Das L&O der Einkaufsreise: "In 6 Tagen SO VIEL SO NAH!"

Anfang September startete die Wirtschaftsplattform Laufen-Oberndorf eine weitere besondere Aktion – „In 6 Tagen SO VIEL SO NAH!“ – die viel Zuspruch fand. Der Wunsch nach einer Wiederholung mit weiteren Mitgliedsbetrieben steht definitiv im Raum.

„In 6 Tagen SO VIEL SO NAH!“ machte sich unsere L& O Familie eine Woche vor Schulstart auf den Weg zu einer gemütlichen Einkaufsreise in der Region. Frei nach dem Motto „Wetten, dass wir alles für einen gelungenen Schulstart bekommen und der Genuss dabei nicht zu kurz kommt?“

An jedem Tag besuchten wir einen anderen Mitgliedsbetrieb der Wirtschaftsplattform Laufen-Oberndorf. Begleitet und in wunderbaren Bildern festgehalten wurde die Reise von Barbara Hohenwallner von WachsendeWunder. Das tolle Styling verdanken wir Eva Sausenk von Hairport.

Unsere Einkaufsreise führte uns von der Flachgauer Papier & Buchhandlung GmbH, wo man von Schultüten bis zu Bleistiften alles für eine gelungene Schulzeit findet, zu Strizi. Perfekt für die Suche nach Style und Qualität. Für Klein und Groß. Zeitlos und für (fast) jeden Anlass.

Weiter ging es zu JakoB KG Buch – Musik – Spiel in Laufen mit Spielzeug von A bis Z und Bücher quer durch die Bank und einem genialen Bestellservice: „Bis 12.30 bestellt, am nächsten Morgen im Haus“.

Unsere Einkaufsreise „In 6 Tagen SO VIEL SO NAH!“ klang genussvoll aus: Ein Besuch im Ristorante Da Ariano fühlt sich immer ein Stück weit an wie ein Urlaub in Italien und ist seit 30 Jahren aus Laufen nicht mehr wegzudenken. Als krönenden Abschluss gab es ein ein Gelato aus dem Eislabor der Gelateria Rizzardini! Und die Qual der Wahl: klassisch oder ausgefallen?

Vielen Dank an alle, die bei dieser besonderen Einkaufsreise mitgewirkt haben!
© Fotos: WachsendeWunder, Link: https://www.wachsendewunder.at/

Unsere Einkaufsreise „in 6 Tagen SO VIEL SO NAH!“ im Rückblick vom Tag 1 bis zum Tag 6 mit ganz vielen Eindrücken dazwischen. Alle Videos finden Sie auf unserer Facebook-Seite – wir freuen uns auf Ihr „Gefällt mir“ https://www.facebook.com/pg/Laufen.Oberndorf/videos


Schon von unserer Ampelmännchen-Aktion gehört? Aktiv für die Kleinen. Hilfe bei großen und kleinen Notfällen.

Mehr dazu

Zeigt einen Mann mit Pullunder aus Schafwolle von SAWA

Sie spinnt. Wolle, um genau zu sein.

SIE SPINNT. Wolle, um genau zu sein.

Sabine Wagenhofer spinnt. Wolle, um genau zu sein. Und auch sonst ist bei der gebürtigen Oberndorferin vieles anders als gewöhnlich. Eco-Fashion aus Schafwolle abseits von Trachtigem salonfähig zu machen, das hat sie sich zum Ziel gesetzt.

Im „Flagsheep-Store“ von SAWA – Handcrafted Goods wird dabei auf 100% Handarbeit gesetzt, sämtliche Rohstoffe kommen von Lieferanten aus der Region, Farbstoffe und chemische Weichmacher sind verbannt. So wird Jedes Produkt zum wertvollen Unikat, das gern an die nächste Generation vererbt werden darf. Sabine Wagenhofer erzählt, wie sie das Spinnen wiederentdeckt hat und welche Pläne sie für die Zukunft hat.

Wie kam es zu Ihrer Liebe zum Spinnrad?

Durch Zufall oder Schicksal. Je nachdem wie man es sehen möchte. Begonnen hat alles schon in meiner Kindheit. Meine Uroma hatte ein Spinnrad und hat mir als Kind das Handwerk beigebracht. Als ich vor ein paar Jahren durch Krankheit nicht mehr in meinem alten Job bleiben konnte, wurde eine Neuorientierung nötig. Als Ablenkung diente dabei ein altes Spinnrad. Und siehe da, mit jedem Dreher kam die Erinnerung und das Gefühl zurück. Ist anscheinend wie Fahrradfahren: Einmal erlernt …

 

Wann und wie ist daraus eine Geschäftsidee geworden?

Das kam so nach und nach. Mit jedem Dreher am Spinnrad wuchs die Idee. Und wenn einmal der Faden gesponnen ist, dann ergibt sich vieles. Da der erste selbstgesponnene Pullover für einen Freund, die Haube für eine Freundin usw. Dann gab es auch noch viel Unterstützung im Freundeskreis. Aber auch Zweifler, die hat man aber immer, wenn man irgendwo Neuland betritt. Als aber eine Freundin dann noch zufällig ein Geschäftslokal leer stehen hatte, eröffnete ich meinen „Flagsheep-Store“ im April 2017 in Oberndorf.

 

Welche Menschen bestellen bei SAWA? Welche Zielgruppe sprechen Sie an?

Ehrlich gesagt bin ich immer noch am Tüfteln, wer genau meine Zielgruppe ist. Meine Kunden lassen sich nur schwer in Kategorien einordnen. Von Jung bis Alt ist alles dabei. Da ein jeder Pulli zu 100% Handarbeit ist, hat er auch einen seinen Preis. Jedoch ein SAWA-Pullover hält an sich ewig. Sollte dennoch mal etwas passieren – beispielsweise, wenn man hängen bleibt – gibt es ein Reparaturservice. Ganz unkompliziert und nach dem Motto „solange es geht, erhalten“. Eines noch zur Pflege: Waschen ist nicht nötig. Über Nacht rauslegen und der Pullover ist wieder frisch. Das spricht vor allem auch meine männliche Klientel an.

 

Woher beziehen Sie Ihre Rohstoffe?

Ausschließlich aus der Region. Ich kenne alle meine Lieferanten, weiß, wie die Tiere gehalten werden und kenne teilweise sogar die Namen der Schafe. Der Großteil meiner Kleidungsstücke ist aus Schafwolle – da gibt es genug Angebot, leider sogar zu viel, teilweise wird Schafwolle sogar weggeworfen. Ich verarbeite aber auch Alpaka und Angora. Und neu im Sortiment habe ich Yak-Wolle. Ebenfalls aus der Region.

 

Wenn die Nachfrage weiter steigt, wird SAWA – Handcrafted Goods weitere Spinnerinnen anstellen? Findet man diese überhaupt noch?

Tatsächlich ist es schwierig, Menschen zu finden, die das Handwerk noch beherrschen. Es gibt dazu keine direkte Ausbildung. Mittlerweile werden aber überall wieder Spinnkurse angeboten. So besteht die Hoffnung, dass dieses alte und absolut schöne Handwerk nicht in Vergessenheit gerät.

 

Verraten Sie uns noch, welche Pläne Sie für SAWA – Handcrafted Goods für die Zukunft haben?

Nun, da gibt es einiges. Ich könnte jetzt über neue Produkte sprechen, aber viel wichtiger ist, dass ich mich mit meinem Label SAWA – Handcrafted Goods vermehrt für die brennenden Umweltthemen einsetzen werde. Man muss sich vorstellen: Die Bekleidungsindustrie belegt im Ranking der größten Umweltsünder den zweiten Platz. Die gesamte Textilproduktion verursacht in einem Jahr über eine Milliarde Tonnen CO2. Das ist mehr als alle internationalen Flüge und Schifffahrten zusammen. Dazu kommt die Verschmutzung der Meere durch Mikroplastik aus Textilfasern und die Verwendung giftiger Chemikalien. Es muss einfach mehr in unsere Köpfe, dass wir mit unserem jetzigen Handeln nur unseren Planeten töten. Deshalb wird SAWA mehr denn je für ECO-Fashion einstehen. Und diese Aktivitäten werden sich nicht auf Oberndorf begrenzen. Eine lose Kooperation besteht etwa mit den beiden Eco-Fashion-Pioniere VIN + OMI (vinandomi.com) aus England. Mehr will und kann ich aber noch nicht verraten.

 

Herzlichen Dank für die spannenden Einblicke in dieses wertvolle alte Handwerk und weiterhin viel nachhaltige Begeisterung für das Spinnen und alles was noch kommt!


Aktiv für die Kleinen. „Ampelmännchen“ bietet Hilfe bei großen und kleinen Notfällen.

Aktiv für die Kleinen. Das „Ampelmännchen“ bietet Hilfe bei großen und kleinen Notfällen.

Die Wirtschaftsplattform Laufen-Oberndorf unterstützt in Zukunft die Aktion für Grundschüler „Zu Fuß zur Schule“, die es bereits seit 10 Jahren gibt, mit der „Ampelmännchen“-Aktion. Mittlerweile wurde die Idee auch in Oberndorf aufgegriffen.

War es früher üblich, sich mit den Geschwistern und Nachbarskindern gemeinsam auf den Schulweg zu machen, werden die Kinder heutzutage oft auf Grund von Zeitmangel, Sorge um die Sicherheit und teils aus Bequemlichkeit mit dem Auto gefahren.

„Doch dabei wird außer Acht gelassen, dass die Kinder durchs Gehen echt profitieren:  Durch die regelmäßige Bewegung werden ihre Abwehrkräfte und Kondition gestärkt, sie gewinnen an Selbständigkeit, nehmen ihre Umgebung bewusster wahr und auch ihre Konzentration wird verbessert“, weiß Elternbeirat Barbara Paiva der Volksschule Laufen.

Mit Beginn des neuen Schuljahres beteiligen sich nun auch die Mitgliedsbetriebe der Wirtschaftsplattform Laufen-Oberndorf, indem sie bei Bedarf aktive Hilfe für die Kleinen anbieten, egal ob auf dem Schulweg oder in der Freizeit. Sichtbares Zeichen dafür sind Aufkleber mit dem Ampelmännchen auf den Türen der Betriebe. Die Kinder bekommen hier die Möglichkeit zu telefonieren, sich unterzustellen, nach dem Weg zu fragen und auf jemanden zu warten, der sie abholt. Monika Sichert hat mittlerweile viele Betriebe aus Laufen und Oberndorf ins Boot geholt: „Ich finde es in der heutigen Zeit sehr wichtig, dass Kinder ihren Freiraum erhalten und nicht ständig unter der Aufsicht der Eltern stehen. Sie sollten schon früh lernen eigenständig zu handeln und Verantwortung zu übernehmen. Meiner Meinung nach ist dies ein wichtiger Aspekt, der auch viel zur Persönlichkeitsbildung beiträgt.“

Im Zeitraum vom 30.09. bis 26.10.19 können wieder alle Grundschulkinder Punkte sammeln: einen Punkt für jeden Hinweg und jeden Heimweg, den sie zu Fuß gehen. Die Punkte kleben die Kinder auf den jeweiligen Klassenkalender. Am Ende der Aktion winkt dann für die lauffreudigen Klassen aus Laufen eine Überraschung vom Elternbeirat.

Auch in Oberndorf auf österreichischer Seite der Salzach zeigt man sich von dem Konzept überzeugt. Christoph Karl ist Obmann Stellvertreter des Elternvereins der Volksschule Oberndorf, Unternehmer und Mitglied der Wirtschaftsplattform Laufen-Oberndorf: „In unserer heutigen Gesellschaft ist es sehr wichtig, grundlegenden Werten wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken und dass man innerhalb einer Stadt eine Gemeinschaft und einen Zusammenhalt aufbaut! Und das Wohl unserer Kinder sollte dabei ganz oben stehen!“

Ampelmännchen_L&O

Die Strizi Story

Die Strizi Story

Warum sich der Oberndorfer Familienbetrieb, mit seiner Kleidung in Sachen Style und Qualität von der Masse abhebt. „Mit Freude an der Arbeit und Liebe zur Natur“ – So lautet das Motto des Bekleidungsgeschäfts Strizi, das auf die regionale Produktion und Qualität setzt. Und dieses Konzept scheint sich zu rechnen: Die Strizi Produkte erfreuen sich großer Beliebtheit – im Inland sowie im Ausland. Bernhard Stadler erklärt, was Strizi gegenüber herkömmlichen Bekleidungsgeschäften auszeichnet.

Wer und was ist Strizi?
Begonnen hat alles mit einem T-Shirt für meine älteste Tochter: Ich habe sie immer Strizi genannt und habe damals, sie war ungefähr ein knappes Jahr alt, ein Strizi Leiberl gemacht. Damals waren noch keinerlei geschäftliche Ambitionen damit verbunden.

 

Wie ist dann daraus ein Geschäftsmodell entstanden?
Das hat sich alles ganz natürlich ergeben. Ich sage immer: Unsere Marke hat entstehen dürfen. Und zwar von Anfang an so, wie wir es für richtig und authentisch empfanden. Wir mussten nie einem Businessplan folgen, sondern haben alles so gemacht, wie wir es auch wirklich wollten. Beispielsweise haben wir die gesamten Näharbeiten bis zum Aufdruck von Beginn an alles in Österreich oder in Deutschland hergestellt wie auch unsere Stoffe, die wir in Villach weben lassen. Das war uns immer wichtig und so haben wir seither auch weitergearbeitet.

 

Ist das auch der Grund für Strizis Erfolg? Oder ist es oft auch schwierig, nur auf regionale Materialien und heimische Unternehmen zurückzugreifen?
Es ist beides. Wir kommen ja auch aus der Trachtentradition und da gibt es meiner Meinung nach nichts Blöderes als eine Lederhose aus Bangladesch. Das ist zwar heute der Standard, aber für uns war klar, dass wir das so definitiv nicht wollten. Logischerweise hat sich dadurch wie von selbst ein authentischer Stil entwickelt, da man nicht unbegrenzte Möglichkeiten hat, wenn man vor Ort produziert. Das ist aber auch unser Markenzeichen. Unsere Leinenstoffe werden zum Beispiel alle in Villach gewebt und haben dadurch eine eigene typische Qualität. Das schätzen unsere Kunden.

 

Sie haben gerade das Thema Tradition und Tracht angesprochen – auf der Homepage präsentieren sich die Strizis zugleich hip und modern? Wie geht das zusammen?
Das Wort Tradition ist so eine Sache, es klingt oft irgendwie etwas altbacken. Für uns ist vor allem „authentisch sein“ wichtig. Natürlich werden wir als Trachtengeschäft wahrgenommen und greifen auf eine Tradition zurück. Wir versuchen aber auch, etwas Neues zu schaffen ohne dabei das „Authentische“ zu verlieren. Tradition ist auch irgendwann einmal entstanden und entwickelt sich weiter. Vielleicht wird das, was wir heute machen, auch einmal Tradition werden.

 

“Zsammhöfn“ ist ein Leitwort in Strizis Philosophie. Was bedeutet das im konkreten Geschäftsbetrieb?
Es hat für uns einen ganz wesentlichen Stellenwert, denn es gibt nicht viele, die so arbeiten wie wir: Wir sind ein Familienbetrieb im wahrsten Sinne des Wortes. Unsere Kinder sind auch ganz natürlich mit ins Unternehmen hineingewachsen. Unsere Mode gibt es für Groß und Klein, deshalb sind unsere Kinder auch bei allen Fotoshootings mit dabei. So helfen wir alle zusammen.

 

Es gibt bereits zwei Filialen in Oberndorf und Salzburg. Wird Strizi noch weiter wachsen in Zukunft? 
Wie es weitergeht, kann man nie genau sagen. Zu Beginn war ja auch nie der Plan ein Geschäft zu gründen und doch ist seither so vieles passiert. Für mich ist dabei nur eines sehr wichtig: ehrlich und verantwortungsbewusst weiterzumachen. Gerade in so einem Familienbetrieb sehe es als eine große Verantwortung meinen eigenen Kindern gegenüber, nicht kurz- sondern langfristig zu denken. 

 

Es scheint, als wäre „Strizi sein“ ein Fulltime-Job. Bleibt da noch Zeit für andere Sachen als Kleidermachen?
Ehrlich gesagt, bei drei Kindern und dem Geschäft bleibt nicht mehr viel Zeit übrig. Trotzdem ist uns natürlich wichtig, dass wir ab und zu einen ausgedehnten Urlaub machen. 

 

Hier geht’s direkt zu Strizi


Brücke über die Salzach

Das L&O der Möglichkeiten: Stadt- und Standortmarketing in Laufen und Oberndorf

Das L&O der Möglichkeiten: Stadt- und Standortmarketing in Laufen und Oberndorf

Die Wirtschaftsplattform Laufen-Oberndorf hat sich zum Ziel gesetzt, die schon immer gute Kooperation der beiden Salzachstädte noch weiter zu intensivieren und auf eine professionelle Ebene zu stellen. Die Plattform ist eine Kooperation zwischen Laufen Aktiv e.V. und der Werbegemeinschaft Oberndorf.

Im Gespräch mit Gertraud Schnaitl, Obfrau Werbegemeinschaft Oberndorf und Klaus Pöhlmann, Erster Vorstand Laufen Aktiv e.V.

Was versprechen Sie sich von der Kooperation?

Pöhlmann: Als Unternehmer geht es uns darum, einen Beitrag zu leisten, den Wirtschaftsstandort langfristig zu stärken und zu vermarkten. Dabei ist uns die Vernetzung von Wirtschaft, Politik, Handel, Kunst & Kultur sowie Tourismus ein besonderes Anliegen.

Schnaitl: Mittel- und langfristig wollen wir das Markenimage der Region Laufen-Oberndorf stärken, ein größere Bekanntheit aufbauen und für Bürger und Gäste einen Mehrwert schaffen – kurzum sie zu begeistern, zu gewinnen und zu binden.

 

Wie wollen Sie das erreichen?

Pöhlmann: Wir haben bereits eine Reihe von Projekten in Arbeit, die sich ganz unterschiedlichen Themen widmen: Mit der Laufen-Oberndorf Card arbeiten wir an einem modernen Nachfolgemodell für den Europataler. Das Projekt „Jungen Ideen“ holt innovative Unternehmen und Produkte vor den Vorhang. Und mit der „Ampelmännchen“-Aktion zeigen wir, dass die Laufener und Oberndorfer Betriebe sich auch um die Bedürfnisse der Jüngsten gerne kümmern.

Schnaitl: Für die Handelsbetriebe wollen wir verstärkt mit regionalen Marketing- und Promotionaktionen die Attraktivität stärken und jene Service- und Dienstleistungsaspekte hervorheben, die der Online-Handel nicht bietet.

 

Wie können sich interessierte Betriebe beteiligen?

Schnaitl: Für uns ist es wichtig, dass wir in Laufen und Oberndorf so viele Mitglieder wie nur möglich bekommen. Je stärker wir gemeinsam auftreten, desto mehr können wir bewegen. In den nächsten Wochen werden wir auf alle Betriebe zu gehen und sie über die Ziele und die Vorteile einer Mitgliedschaft informieren.

Pöhlmann: Wir laden aber auch alle Unternehmer ein, sich aktiv an Projekten zu beteiligen und ihre Ideen einzubringen. So schaffen wir die Voraussetzungen für ein langfristig funktionierendes und professionelles Stadt- und Standortmarketing.

 

Die Wirtschaftsplattform Laufen-Oberndorf freut sich auf Ihre Kontaktaufnahme!